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SVE Bad Fallingbostel Abteilung Kung Fu

Mario Ahr & Bernd Kleinert

Idinger Heide
29683 Bad Fallingbostel

E-Mail E-Mail:

Mario Ahr   &   Bernd Kleinert
Tel.: 0171/2864055     Tel.: 0174/3145633

Idinger Heide – Kwon=Gymnastikraum Schulsporthalle
                 ab 01.04.17 bis 31.12.17         Michelsenstraße – Gymnastikraum Schulsporthalle

 

     
 

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Sifu Michael Knebel  4. Meistergrad 05´14

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Trainingszeiten

immer Probetraining

 

Montag   19:30 - 21:00 für Jedermann SH
Donnerstag 19:00 - 20:30 für Jedermann SH

 

SH = Sporthalle Idinger Heide

 

 

WHKD Fallingbostel ist Mitglied im

 

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www.whkd.de

 

www.whkd-bremen.de

 

 

Wun Hop Kuen Do

(chinesisch 混合拳道, Pinyin hùnhé quán dào) ist ein von Großmeister Sigung Al Dacascos entwickelter moderner Kung Fu Stil mit traditionellen Elementen. Er stellt eine explosive, schnelle, direkte und flüssigere Version des statischen Kajukenbo dar. Der Name ist kantonesisch und bedeutet so viel wie "kombinierte Faustkampfstile".[1]

 

Entwicklung

Großmeister Al Dacascos hat diesen Stil 1968/69 aus dem hawaiianischen Kajukenbo und verschiedenen chinesischen und philippinischen Kampfkünsten[2] gebildet. Obwohl das Kajukenbo-System die stärkste Grundlage für den Stil lieferte, als sich dieser in seinem Anfangsstadium befand, hat er sich selbständig entwickelt und die originalen Kajukenbo-Grundsätze fallengelassen, um neue Kampfmethoden für den Straßenkampf sowie für den Wettkampf und die Formen zu erschaffen.[3] Großmeister Al Dacascos verließ Deutschland 1982 und kehrte in die USA zurück. Er hat mehrere Wun-Hop-Kuen-Do-Schulen in den USA und viele regionale und nationale Meister aufgebaut.[4]

 

Deutscher Wun Hop Kuen Do Verband e. V.

1975 stellte Sigung Al Dacascos das Wun Hop Kuen Do (WHKD) Kung Fu in Deutschland vor. Einige Jahre später plante er, den organisatorischen Teil des WHKD- Kung Fu in einem eingetragenen Verein unterzubringen, um die Abnahme der Gurtprüfungen und die Ausrichtung eigener Turniere zu organisieren. Im Februar 1978 wurde dieser Plan durch Gründung des Deutschen Wun Hop Kuen Do Kung Fu Verbandes realisiert.
Derzeit existieren deutschlandweit über vierzig Mitgliedsschulen und Gruppen des Deutschen Wun Hop Kuen Do Verbandes (DWKV e.V.) mit mehr als 3.000 Mitgliedern. Sie sind in stetiger Zusammenarbeit der Meistergradträger der ersten und zweiten Generation (unter ihnen Sigung Jörn Tiedge) entstanden. Die Mehrzahl dieser Schulen und Gruppen ist im norddeutschen Raum beheimatet.[5]

 

Trainingsinhalte[5]

 
Chinesisches Boxen / Wun Hop Kuen Do Kung Fu
Wun Hop Kuen Do- Kung Fu (kantonesisch: Weg der vereinigten Faustkünste) ist eine amerikanische Weiterenwicklung der alten KAJUKENBO Systeme (1949) aus Hawaii (Begründer ist Prof. A. D. Emperado) und dem Chuan-Fa (Weg der Faust), das sich aus den wichtigsten Shaolin-Stilen zusammensetzt (Das Shaolin-Kloster in Honan, China, war die Wiege des Kung- Fu).

 

Selbstverteidigung
Ein wesentlicher Bestandteil des Trainings ist die Selbstverteidigung, eine spezielle Art und Technik die den Anspruch der Effektivität erhebt. Die fließenden Bewegungen erfordern weder ein spezielles Krafttraining noch eine Abhärtung der Knochen und sind dadurch für alle Altersgruppen und auch besonders gut für Frauen geeignet. Im WHKD-System lernt der Schüler alle wichtigen körperlichen Grundlagen der Kampfkunst, z.B. bewegen, blockieren, schlagen, treten, werfen, ausweichen, hebeln u.s.w. Geschult werden sowohl die eigenen Körperwaffen (Faust, Fuß, Ellenbogen, Knie), als auch äußere Waffen (Stock, Messer).

WHKD umfasst auch die Entwicklung der Persönlichkeit. WHKD zeichnet sich durch Spontanität, Kreativität und Explosivität aus. Die erlernten Techniken werden reflexartig und instinktiv umgesetzt und angewendet. Jeder Schüler hat im Wun Hop Kuen Do Kung Fu die Möglichkeit, sich individuell, seinen Fähigkeiten entsprechend, zu entwickeln.

 

Formen Training

Das Formentraining (Chin. Kuen / jap. Kata) besteht aus festgelegten Bewegungsabläufen, welche sämtliche Stand-, Tritt- und Schlagkombinationen beinhalten. Mit Hilfe dieser Formen werden Kondition, Kraft, Konzentration und Gelenkigkeit geschult. Sie werden auch mit traditionellen Waffen (z.B. Schwert / Stock / Hellebarde) gelehrt.

Sekundäre Kuen-Formen setzen sich zusammen aus dem Gebrauch von traditionellen Waffen und traditionellen Kuen-Formen der südlichen und nördlichen Stile, des Sil-Lum und inländischen Systemen. Durch Al Dacascos und seine wenigen, rechtmäßigen Meisterschüler lernt der Schüler alle wichtigen physischen Grundlagen der Kunst: Blöcke, Schläge, Tritte, Würfe, Hebel etc

 

Eskrima - Stockkampf

Obgleich Escrima eine philippinische Kampfkunst ist, in der nicht nur Messer, Macheten und Stöcke Verwendung finden, sondern auch Techniken mit leerer Hand praktiziert werden, ist sie als Stockkampfkunst bekannt geworden. Als Waffen werden Stöcker von ca. 70 cm Länge aus Manilaholz benutzt. Es werden Schlagtechniken, Hebeltechniken und Kampftechniken gelernt.
Der Stock ist eine heute noch anwendbare Waffe, was bei den meisten alten Waffen der Kampfkunst nicht mehr der Fall ist.
 

Einzelnachweise
  1. Dacascos Wun Hop Kuen Do München. Abgerufen 29. Oktober 2013. 
  2. Wun Hop Kuen Do - International Chinese Kempo Karate Federation. Abgerufen am 31. Juli 2013. 
  3. WUN HOP KUEN DO - Kung Fu. Abgerufen am 31. Juli 2013. 
  4. GM Al Dacascos. Abgerufen am 31. Juli 2013. 
  5. Deutscher Wun Hop Kuen Do Verband e. V. Abgerufen am 29. Oktober 2013.

 

Stand: Februar 2017